Mittwoch, 18. Januar 2017

Seeger sauer: Wohlder Gemeindevertreter kritisiert die weitere Vorgehensweise beim Ausbau schneller Internetverbindungen in der Gemeinde

„Am Ende wird der Wohld abgehängt“, so Dr. Jörg Seeger (FDP) während der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Planung am 17.01.2017.

Hintergrund: Bürgermeister Wisch erläuterte den weiteren Weg für den Netzausbau. Für Kisdorf-Ort liegt ein Vertrag der Deutschen Glasfaser vor, der, sollte die Gemeinde diesen annehmen, es der Gesellschaft gestattet, durch Werbung und Bürgeransprache 40 % der anschlussfähigen Haushalte für Ihre Leistungen zu gewinnen, erst dann würde der eigentliche Glasfaserausbau starten.

Der Wunsch der Gemeinde und auch die anfänglichen Erklärungen der Deutschen Glasfaser sahen Kisdorf inkl. Kisdorferwohld als gemeinsames Ausbaugebiet an. Diese Möglichkeit hat sich aber zwischenzeitlich finanziell und wirtschaftlich als nicht tragfähig erwiesen, die Entfernungen zwischen Kisdorf-Ort und dem Wohld sowie zwischen den anzuschließenden Haushalten im Wohld führen dazu, dass eine Deckungslücke von 186.000 € existiert, die über Fördergelder geschlossen werden muss. Die Gemeinde kann nach Aussage des Bürgermeisters bei dem gewählten Ausbauverfahren die Differenz nicht mit eigenen Haushaltsmitteln ausgleichen.

Man darf gespannt sein, ob es aus den Reihen der Kritiker am sich jetzt abzeichnenden Weg konkrete alternative Vorschläge geben wird, wie man möglichst schnell ein gemeinsames Ausbaugebiet realisieren kann.