Freitag, 3. Februar 2017

Aktuelles zum Umbau der Wesselkreuzung

Am 18.01.2017 berichtete Kisdorf direkt mit der Überschrift „Kurzmeldung: Umbau der Wesselkreuzung in einen Kreisverkehrsplatz bleibt weiter ungewiss“ über die ablehnende Haltung der Gemeinde gegenüber einem Vertragsentwurf, der vom Landesbetrieb Verkehr erstellte wurde, mit dem die Verantwortlichkeiten in Bezug auf Planung, Durchführung und Kontrolle sowie die Kostenteilung geregelt werden sollten.

Details dieses Vertrages sind jetzt in einer Drucksache zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Regionalentwicklung und Infrastruktur des Kreistages Segeberg am 13.02.2017 nachlesbar (DrS/2017/023). Dort heißt es unter anderem:
„Im Wesentlichen sieht der Vertragsentwurf vor, dass die Gemeinde Kisdorf als Bauherr für die geplante Maßnahme sowohl die Planung als auch die Durchführung verantwortlich übernimmt. Dies beinhaltet insbesondere die Beauftragung eines entsprechenden Ingenieurbüros, als auch eine entsprechende Ausschreibung und Überwachung der Maßnahme.“

Von den geplanten Kosten in Höhe von 460.000 € …“entfallen auf die Gemeinde ca. 12 %, auf das Land ca. 43 % und auf den Kreis ca. 45 % der Baukosten. Nach derzeitigem Kenntnistand des Tiefbaus wird eine Vereinbarung in dieser Form seitens der Gemeinde nicht befürwortet.“

Insbesondere die dargestellte Kostenschlüsselung lässt aufhorchen. Sollte die Gemeinde dieser Verteilung - bei neugestalteten und gemeindefreundlicheren Regelungen in Bezug auf die Realisierung der Maßnahme - zustimmen, müsste sie 55.200 € für den Umbau aus dem eigenen Haushalt beisteuern.

Das Thema wird uns wohl noch länger beschäftigen ...

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Kommentare

Manfred Ram (09.02.2017)
Muss der Umbau der Wesselkreuzung denn unbedingt sein ? Die Ampelschaltung, so wie sie jetzt ist, finde ich genial. Man wartet vieleicht etwas, man kommt dann aber ohne Probleme und sicher bei Grün weiter in sein geünschte Richtung. Auch wenn der aufgestaute Verkehr etwas mehr ist. Der Kreisverkehr kurz vor Kaltenkirchen dagegen wird von vielen Autofahren nicht richtig ernst genommen. Heißt, aus Kisdorf oder Kaki kommend meinen die Autofahrer, sie befinden sich auf der Hauptstraße und können ungebremmst in den Kreisel einfahren. Die Anzahl der Autos auf einem Wessel-Kreisel wird ein vielfaches höher sein. Mit dem dazupassenden Unvermögen vieler Fahrer, sich dem Ablauf des Einfahrens und Ausfahrens anzupassen, wird es auch wieder mehr Unfälle geben.