Mittwoch, 15. März 2017

Ausbau der Straße Etzberg – Planentwürfe und Kostenschätzungen liegen vor


Auf ca. 540 Meter soll die Straße Etzberg vom „Grootredder“ bis „An de Loh“ ausgebaut werden. Laut  Ingenieurgesellschaft mbH Jürgens und Bein werden voraussichtlich Kosten in Höhe von Brutto (inkl. MwSt.) 550.000 € anfallen, die Straßenbeleuchtung schlägt noch einmal mit geschätzten 20.000 € brutto zu Buche, allerdings kann man für die Leuchtköpfe mit einem Zuschuss von insgesamt 2.000 bis 3.000 € rechnen. Die beteiligten Planungs- und Ingenieurbüros trugen ihre Entwürfe während der Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Umweltschutz am 14.03.2017 vor.

 Da die Straße nach derzeitiger Planung in zwei Bauabschnitten ausgebaut werden soll, würden also je Bauabschnitt im Durchschnitt ca. 284.000 € anfallen, davon müsste die Gemeinde mindestens 22 % (ca. 62.500 €) tragen, hinzu kämen noch die Übernahme der Kosten für die gemeindeeigenen Grundstücke sowie die Übernahme der Beiträge, die rechnerisch die noch beitragsbefreiten Grundeigentümerinnen und -eigentümer zahlen müssten (siehe § 12 der Satzung). Der verbleibende Rest ist dann von den Grundeigentümerinnen und -eigentümer im sogenannten Abrechnungsgebiet 1 per Beitrag zu leisten (siehe auch hier). Genaue Angaben zur finanziellen Belastung sind derzeit noch nicht möglich, da die notwendigen Berechnungsvorgänge noch nicht abgeschlossen sind.

Der Straßenaufbau wurde wie folgt skizziert:
- Angestrebte Breite der Verkehrsfläche: 6.50 m (kann aber nicht immer erreicht werden)
- Ein Gehweg mit einem Hochbord einerseits und einem überfahrbaren Gehweg auf der anderen Seite.
Damit soll der Begegnungsverkehr von großen Fahrzeugen (Schulbusse, landwirtschaftlicher Verkehr) weitestgehend reibungslos ermöglicht werden.

Eine zurzeit noch unbekannte Größe bleibt der Zustand des Schmutz- und Regenwasserkanals. Da noch kein Abschlussbericht der Untersuchungen vorliegt, lässt sich noch kein fundiertes Urteil fällen.

Auf die Frage nach der Bauzeit wurde ein Zeitraum von 3 Monaten pro Bauabschnitt genannt, darin wären mögliche Kanalsanierungsarbeiten nicht enthalten. Es wurde auch deutlich, dass man sich bemühen wird die Zufahrten zu den Grundstücken offen zu halten, allerdings werden sich Sperrungen nicht gänzlich vermeiden lassen.

Auf einer Einwohnerversammlung (Termin steht noch nicht fest) werden die Pläne und die sich daraus ergebenen finanziellen Belastungen für die interessierten Bürgerinnen und Bürger vorgestellt.

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