Sonntag, 26. März 2017

Ergebnisse der Umfrage zum Zustand und zur Zukunft der Gemeinde: Teil 2



Hier nun der zweite Teil der Ergebnispräsentation.

Im ersten Teil wurden die Urteile über die Leistungen, Angeboten und Gegebenheiten der Gemeinde, das Gesamturteil sowie die Ergebnisse zur Frage nach dem gemeindlichen Wachstum quantitativ dargestellt.

(Zum ersten Teil)

Der zweite Teil geht zunächst auf die genannten Gründe, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage für oder gegen eine wachsende Gemeinde angeführt haben, ein.

Im Anschluss folgen die Ergebnisse zur Bewertung diverser vorgelegter Aussagen, denen man mehr oder weniger zustimmen konnte.

Hinweis: Tabellen und Abbildungen können durch einfaches Anklicken vergrößert werden

Gründe "Pro" und "Contra" in Bezug auf das zukünftige Wachstum

Zur Erinnerung: 27,2 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich für ein weiteres Wachstum der Gemeinde ausgesprochen, 52,3 % dagegen.

Die Gegnerinnen und Gegner einer zunehmenden Einwohnerschaft führen folgende Punkte an:


- Verlust des dörflichen Charakters und des ländlichen Charmes

- eine derzeit nicht auf Wachstum ausgelegte Infrastruktur müsste ausgebaut werden, was zu Folgekosten führen würde

- mehr Straßenverkehr

- zunehmende Anonymität, einhergehend mit einer mangelhaften Integration von Neubürgerinnen und -bürger

Die einzelnen Contra-Aussagen können Sie hier nachlesen


Die Befürworterinnen und Befürworter nennen als Begründung für eine wachsende Gemeinde:

- Erhalt, Auslastung oder sogar Ausbau der vorhandenen Infrastruktur

- Verringerung bzw. Vermeidung der Überalterung

- Schaffung einer „lebendigen“ Gemeinde

- mehr finanzieller Spielraum durch Steuereinnahmen

- Erhalt der gemeindlichen Selbständigkeit



In einer weiteren Frage wurden diverse - auf die Gemeinde Kisdorf bezogene - Aussagen formuliert, denen die Antwortenden voll und ganz, eher, teils,teils eher nicht oder überhaupt nicht zustimmen konnten.

Eine tabellarische Ergebniszusammenstellung sowie Einzelauswertungen sind den folgenden Übersichten zu entnehmen:

Tabelle 1: Gemeindespezifische Aussagen: Zustimmungswerte
- Absolute und relative Häufigkeiten sowie die Durchschnittswerte  

Abbildung 1: Gemeindespezifische Aussagen: Zustimmungswerte
- Gebündelte Auswertung: Zustimmend / eher zustimmend - Teils, teils - eher nicht zustimmend / überhaupt nicht zustimmend   



 
Abbildung 2: Gemeindespezifische Aussagen: Zustimmungswerte - Mittelwertvergleich
Die Ergebnisse auf der einen Seite der Skala zeigen, dass ...

- insbesondere die Aussage zum Thema "Schutz vor Lärm- und Abgase an den Ortsdurchfahrten" Zustimmung erfährt (Durchschnittswert: 1,69 / 82,3 % stimmen dieser Aussage eher oder voll und ganz zu).

- Kisdorf die Eigenschaft "Gemeinde im Grünen" zuerkannt wird (Durchschnittswert: 1,95 / 82,4 % stimmen dieser Aussage eher oder voll und ganz zu).    

- ca. 75 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer davon ausgehen, dass Kisdorf als Wohnort wegen der Nähe zur Stadt Hamburg gewählt wird.

Die Ergebnisse auf der anderen Seite der Skala weisen aus, dass ...

- sich nur 19,9 % der Antwortenden eher oder voll und ganz zustimmend für Steuererhöhungen zur Gewährung von höheren Zuschüssen für Vereine und Verbände aussprechen, 50 % hier eine eher ablehnende Haltung einnehmen (Durchschnittswert: 3,57). Fast ein Drittel (32,2 %) der Befragten stimmt der Aussage überhaupt nicht zu.

- nur rund ein Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer voll und ganz oder eher der Ausweisung neuer Baugebiete zustimmen, ca.die Hälfte spricht sich eher nicht oder überhaupt nicht dafür aus.

- 25 % eher oder voll und ganz der Aussage zustimmen, dass in Kisdorf immer etwas los ist, knapp 46 % ordnen dieser Aussage immerhin ein "teils, teils" zu.

Fortsetzung folgt ...